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Baumpflege und Baumfällungen im Raum Bremen

Baumpflege und Baumfällungen

Bäume im Lande Bremen werden, außer auf Flächen, die gemäß § 2 Abs. 1 des Bremischen Waldgesetzes Wald darstellen, in dem nachstehend näher bezeichneten Umfang zu geschützten Landschaftsbestandteilen erklärt.
Geschützt sind: Laubbäume einschließlich Schalenobst grundsätzlich mit einem Stammumfang von mindestens 120 cm, Obstbäume, die keiner erwerbsgärtnerischen Nutzung unterliegen, sowie Bäume der Gehölzarten Ilex (Stechpalme), Taxus, (Eibe) und Crataegus (Weiß- oder Rotdorn) mit einem Stammumfang von mindestens 80 cm, Bäume der Gehölzart

Salix (Weide) mit einem Stammumfang von mindestens 300 cm,sowie als Kopfweiden ausgebildete Bäume der Gehölzart Salix (Weide) mit einem Stammumfang von mindestens 120 cm, Nadelbäume, außer Taxus (Eibe), mit einem Stammumfang von mindestens 300 cm.
Der Stammumfang ist in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden zu messen.
Liegt der Kronenansatz unter dieser Höhe, ist der Stammumfang unter dem Kronenansatz maßgebend.
Nicht geschützt sind:
1. Bäume in Baumschulen und Gärtnereien, wenn sie gewerblichen Zwecken dienen,
2. Bäume der Gehölzarten Populus (Pappel) und Betula (Birke),
3. Bäume auf den Parzellen im Sinne des § 1 des Bundeskleingartengesetzes,
4. abgestorbene Bäume,
5. Bäume mit einem Stammumfang von weniger als 250 cm, die einen Abstand von weniger als 400 cm zu zugelassenen baulichen Anlagen, die der Wohnnutzung dienen, aufweisen. Maßgeblich ist der Abstand zwischen der dem Gebäude zugewandten Stammseite und der Gebäudewand (ohne Vorbauten wie beispielsweise Balkone, Wintergärten, Terrassen) in 100 cm Baumhöhe.
(vgl. Baumschutzverordnung Bremen)

Tabelle-Baumpflege-im-Jahresverlauf

Grundsätzlich ist das Entfernen von Hecken sowie ein radikaler Rückschnitt dieser nicht in dem Zeitraum von Anfang März bis Ende September erlaubt, da es sich hierbei um die Brut- und Nistzeit der Vögel handelt.
So wird es durch den § 39 Absatz 5 Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes geregelt.
Erlaubt sind hingegen Form- und Pflegeschnitte, die der  Beseitigung des Zuwachses der Heckenpflanze dienen. Dieser darf jedoch  nur dann entfernt werden, wenn zuvor gründlich überprüft wurde, dass  sich kein Vogelnest in der betroffenen Hecke befindet. Sollte das der  Fall sein, Darf die Hecke nicht geschnitten werden!
Der NABU in Bremen empfiehlt den Heckenschnitt erst nach dem 25. Juni durchzuführen. Allerdings findet man auch im Juli noch Gelege von Vögeln.

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